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Wirtschaft in Russland am 21. April 2017

Willkommen bei unserer Tagesübersicht zum Russlandgeschäft am 21. April 2017. Haben Sie Verbesserungsvorschläge für unser Format? Wir freuen uns über eine E-Mail.



ExxonMobil will Russland-Sanktionen umgehen

Wie das Wall Street Journal berichtet, hat der Ölkonzern ExxonMobil die US-Regierung um eine Sondergenehmigung beim Umgang mit den Russland-Sanktionen gebeten. Der ehemalige Exxon-Chef und heutige Außenminister der USA, Rex Tillerson, könnte hierbei eine besondere Rolle spielen. / Ostexperte.de

Notenbank erwägt Zinssenkung

Die Chefin der russischen Notenbank, Elwira Nabiullina, hat die Märkte auf eine weitere Zinssenkung eingestimmt. Der Schlüsselsatz könnte in der kommenden Woche um einen halben oder einen Viertel Prozentpunkt gekappt werden. Bereits im März wurde der Leitzins von 10 auf 9,75 Prozent gesenkt. / Handelsblatt

Ikea startet Online-Shop in Moskau und St. Petersburg

Der Einrichtungskonzern Ikea hat in Moskau und Sankt Petersburg sowie in den jeweiligen Regionen einen Online-Shop gestartet. Das Unternehmen erwägt eine Erweiterung auf Adygeja, Kasan, Samara, Nischni Nowgorod, Rostow am Don, Ufa, Omsk und Jekaterinburg. Erste Testläufe gibt es bereits seit 2015 im Fernen Osten und in Sibirien. / Interfax

Rostec entwickelt Nanoroboter gegen Krebszellen

Die Holding Roselektronika, die zum staatlichen High-Tech-Konzern Rostec gehört, entwickelt einen Nanoroboter zur Bekämpfung von Krebs. Dabei sollen mikroskopisch kleine Roboter in den Körper eindringen, Krebszellen ausfindig machen und diese zerstören. Auch bei Entzündungen, inneren Blutungen und Nervenkrankheiten könnte der Nanoroboter zum Einsatz kommen. / RIA Nowosti

Förderung für Fischindustrie im Fernen Osten

In den nächsten drei Jahren soll die Fischindustrie im russischen Fernen Osten mit 13,9 Mrd. Rubel (ca. 230 Mio. Euro) gefördert werden. Damit sollen unter anderem die Lagerung von Fischprodukten, der Wiederaufbau von Hafenanlagen sowie die Überwachung von illegalem Fischfang modernisiert werden. / minvostokrazvitia.ru

Leonid Michelson ist reichster Geschäftsmann Russlands

Das Wirtschaftsmagazin Forbes krönte den Novatek-Besitzer Leonid Michelson zum zweiten Jahr infolge zum reichsten Geschäftsmann Russlands. Sein Vermögen wird auf 18,4 Mrd. US-Dollar geschätzt. Danach folgen Severstal-Chef Alexei Mordaschow auf Rang 2 und Novolipetsk-Steel-Chef Wladimir Lissin auf Rang 3. / Forbes

Tierzucht-Komplex auf der Krim

Das Unternehmen KrymInvestStroy soll für 18 Mrd. Rubel (ca. 299 Mio. Euro) eine Viehanlage auf der Halbinsel Krim errichten. Dies wurde auf dem Internationalen Wirtschaftsforum in Jalta verkündet. Es sei ein jährliches Produktionsvolumen von 100.000 Tonnen Fleisch und 150.000 Tonnen Milch geplant, erklärte die Generaldirektorin. / TASS

 

Titelbild

Blick auf Ulan-Ude. Gefunden auf Wikimedia (CC BY-SA 4.0)

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