Konjunktur & Politik

Nachrichten zur Konjunktur in Russland und zur russischen Wirtschaftspolitik

Die B&N Bank, die zwölftgrößte Bank Russlands, hat gestern die Zentralbank um Unterstützung durch den Fonds zur Konsolidierung des Banksektors gebeten.

Grund für die der Wachstumsprognosen in Russland ist das unerwartete starke Wachstum im 2. Quartal, in dem das reale BIP 2,5 % höher war als vor einem Jahr.

Russlands Finanzministerium hat seine Haushaltsprognosen für 2018-2020 vorgelegt. Diese sehen eine Stabilisierung der Staatsfinanzen vor.

Russlands Zentralbank senkt den Leitzins um 0,5 Basispunkte auf 8,5 Prozent. Grund dafür ist eine niedrige Rekord-Inflation seit Ende der Sowjetunion.

Russland will Steuern für Benzin und Diesel-Kraftstoff erhöhen. Damit soll der Straßenbau auf der Krim, in Kaliningrad und im Fernen Osten gezahlt werden.

Die internationale Rating-Agentur Standard & Poor’s hat das Rating der Russischen Föderation auf „BB+“ erhöht, was einer positiven Prognose entspricht.

Innerhalb der letzten sechs Jahre hat sich die Anzahl der Einwanderer in Russland auf ein Minimum reduziert. Experten fordern Anreize für Migranten.

Die UN haben erstmals den gesamten Schaden durch die gegenseitigen Wirtschaftssanktionen berechnet und beziffern diesen auf 155 Milliarden US-Dollar.

Der russische Wirtschaftsminister Maxim Oreschkin berichtete bei einem Treffen von Regierungsmitgliedern über Russlands aktuelle Wirtschaftslage.

Russlands Statistikdienst Rosstat hat eine Deflation von 0,5% verzeichnet – ein Rekord, wie auch die Inflation auf Jahresbasis, die im August bei 3,3% lag.

Die Abteilung für Prognosen der russischen Zentralbank rechnet mit einem schwächeren Wirtschaftswachstum Russlands in der 2. Jahreshälfte von 1,5%.

Seit mittlerweile fünf Jahren ist Russland Mitglied in der WTO. Die Experten ziehen Fazit und streiten darüber, ob sich der Beitritt gelohnt hat oder nicht.