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Russland könnte Generalkonsulat in den USA verlieren

US-Behörden erwägen die Schließung eines russischen Generalkonsulats in den USA. Dies berichtet die Tageszeitung Kommersant unter Berufung auf Diplomatenkreise.

Derzeit gibt es in den USA vier russische Generalkonsulate. Sie liegen in Houston, Seattle, San Francisco und New York. Die russische Botschaft ist in Washington. Medienberichten zufolge erwägen US-Behörden, eines der russischen Generalkonsulate schließen zu lassen.

Grund für die Entscheidung sei laut Kommersant die Entlassung von über 700 US-Diplomaten in Russland. Moskau hatte die Strafmaßnahme als Reaktion auf neue US-Sanktionen gegen Russland, Nordkorea und den Iran verhängt. Der amerikanische Außenminister Rex Tillerson erklärte, die russischen Gegensanktionen bis zum 1. September 2017 zu beantworten.

Offenbar haben der russische Außenminister Sergej Lawrow und sein amerikanischer Amtskollege beim Asean-Forum in Manila über politische Konsequenzen gesprochen. In der philippinischen Hauptstadt soll ein Gesprächspartner aus Diplomatenkreisen zu Kommersant gesagt haben, dass die neuen Strafmaßnahmen ein russisches Generalkonsulat treffen könnten.

Donald Trump dankt Putin

US-Präsident Donald Trump hat dem russischen Präsidenten Wladimir Putin dafür gedankt, die Zahl der amerikanischen Diplomaten in Russland reduzieren zu wollen. Dies habe ökonomische Vorteile. „Wir werden viel Geld sparen“, zitieren ihn diverse Nachrichtenagenturen. Zudem erklärte er: „Ich begrüße es wirklich sehr, dass wir jetzt eine kleinere Gehaltsliste haben.“

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