Konjunktur und Politik

Nachrichten zur Konjunktur in Russland und zur russischen Wirtschaftspolitik

Am heutigen 28. April 2017 hat die Zentralbank beschlossen, den Leitzins um überraschend 0,5 Basispunkte von 9,75 auf 9,25 Prozent zu herabzusenken.

Alle 24 von Reuters befragten Analysten rechnen damit, dass die russische Zentralbank am Freitag den Leitzins weiter herabsetzt.

Inzwischen besitzt Russland mit die meisten Goldvorräte weltweit. Die Anhäufung binnen der letzten Jahre brachte Bewegung in den internationalen Markt.

Christine Lagarde sagte in einem Interview, dass der IWF von einer positiven wirtschaftlichen Entwicklung Russlands ausgehe.

Der Internationale Währungsfonds veröffentlichte den World Economic Outlook. Er dämpfte die Hoffnungen auf eine schnelle Erholung der russischen Wirtschaft.

Wirtschaftsminister Oreschkin hat bereits seit Wochen verlauten lassen, er halte in diesem Jahr ein Wirtschaftswachstum von 2 Prozent für möglich.

Die russische Zentralbank reduziert den Leitzins um 0,25 Basispunkte von 10 auf 9,75 Prozent. Im Jahr zuvor wurde der Leitzins zweimal herabgesetzt.

Zuletzt haben deutsche Wirtschaftsforschungsinstitute und das Wiener Institut für internationale Wirtschaftsvergleiche Konjunkturprognosen veröffentlicht.

Der russische Finanzminister schlägt eine Erhöhung der Umsatzsteuer auf 22 Prozent vor. Gleichzeitig soll die Höhe der Sozialabgaben gesenkt werden.

Die GTAI bescheinigt Russland ein Wirtschaftswachstum für 2017. Die deutsch-russischen Handelsbeziehungen leiden hingegen weiter unter den Sanktionen.

Die Weltbank hat eine Liste über die Aufteilung der Weltwirtschaftsleistung veröffentlicht. Laut einer PwC-Studie werden die Ränge bis 2050 neu verteilt.

Medwedew zufolge wird die russische Volkswirtschaft das Jahr 2017 mit einer Wachstumsrate auf europäischem Niveau abschließen.