Konjunktur und Politik

Nachrichten zur Konjunktur in Russland und zur russischen Wirtschaftspolitik

Wirtschaftsminister Oreschkin zeigt sich weiterhin überzeugt, dass die russische Wirtschaft im Jahresdurchschnitt 2017 ein Wachstum von 2 Prozent erreicht.

Am heutigen 16. Juni 2017 hat Russlands Zentralbank beschlossen, den Leitzins um 0,25 Basispunkte auf 9 Prozent zu senken.

Die Zinssätze, die russische Kredithäuser auf Kleinkredite erheben, sind Wucher. Bis zu 600 Prozent der Leihsumme können fällig werden.

Rechnungshof-Präsidentin Tatjana Golikowa verglich ihre Analyse mit dem Haushaltsplan der Regierung. Prognosen und Realität scheinen ihr kaum vereinbar.

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat ihre Prognose für das Wirtschaftswachstum in Russland angehoben.

Kudrin will vor allem bessere Rahmenbedingungen für mehr Wachstum, Titow eine aktivere Konjunkturpolitik mit „mehr Keynes“. Und was ist mit Putin?

Das Wirtschaftsforum in St. Petersburg 2017 ist vorbei. Vom 1. bis 3. Juni wurden Verträge im Wert von ca. 2 Bio. Rubel (ca. 31 Mrd. Euro) unterzeichnet.

„Dies ist die beste Kennzahl für den entsprechenden Zeitraum seit drei Jahren“, erklärte Putin auf dem Internationalen Wirtschaftsforum in Sankt Petersburg.

Die neuen Banknoten im Wert von 200 bzw. 2.000 Rubel sollen im Oktober 2017 in Umlauf gebracht werden. Abgebildet sind Sewastopol und der Ferne Osten.

Vom 1.-3. Juni wird sich Russlands wirtschaftspolitische Elite beim Wirtschaftsforum in Sankt Petersburg (SPIEF) wieder dem Publikum präsentieren.

Russlands Außenhandel seit 2014 Teil 2: Wareneinfuhr und Handelsbilanz; bei kräftigem Rückgang der Einfuhren blieb Handelsbilanzüberschuss.

Die Ölpreisentwicklung in den letzten 10 Jahren erinnert an eine „Achterbahn“. Davon sind auch die russischen Export-Erlöse betroffen.