Konjunktur und Politik

Nachrichten zur Konjunktur in Russland und zur russischen Wirtschaftspolitik

Die russische Zentralbank reduziert den Leitzins um 0,25 Basispunkte von 10 auf 9,75 Prozent. Im Jahr zuvor wurde der Leitzins zweimal herabgesetzt.

Zuletzt haben deutsche Wirtschaftsforschungsinstitute und das Wiener Institut für internationale Wirtschaftsvergleiche Konjunkturprognosen veröffentlicht.

Der russische Finanzminister schlägt eine Erhöhung der Umsatzsteuer auf 22 Prozent vor. Gleichzeitig soll die Höhe der Sozialabgaben gesenkt werden.

Die GTAI bescheinigt Russland ein Wirtschaftswachstum für 2017. Die deutsch-russischen Handelsbeziehungen leiden hingegen weiter unter den Sanktionen.

Die Weltbank hat eine Liste über die Aufteilung der Weltwirtschaftsleistung veröffentlicht. Laut einer PwC-Studie werden die Ränge bis 2050 neu verteilt.

Medwedew zufolge wird die russische Volkswirtschaft das Jahr 2017 mit einer Wachstumsrate auf europäischem Niveau abschließen.

Sehr kräftige Aufwärtsrevisionen der russischen Produktionsstatistiken lassen Fragen zur Glaubwürdigkeit der Statistikbehörde laut werden.

Erstmals seit Juni 2015 wurde an der Moskauer Börse für einen Euro weniger als 60 Rubel fällig. Für einen US-Dollar waren es weniger als 57 Rubel.

Laut einer Studie von PricewaterhouseCoopers (PwC) wird Russland bis 2030 Deutschland als größte Wirtschaftskraft Europas ablösen.

Nach Schätzungen des Statistikamtes Rosstat war Russlands gesamtwirtschaftliche Produktion 2016 nur 0,2 Prozent niedriger als im Vorjahr.

In der letzten Woche das Gaidar-Forum in Moskau, in dieser Woche das Weltwirtschaftsforum in Davos: Der winterliche Kongress-Zirkus hat Fahrt aufgenommen.

Gemessen an den vor der Weltfinanzkrise in Russland erreichten Wachstumsraten sind die Perspektiven zur gesamtwirtschaftlichen Produktion für 2018 schwach.