PRO Management – Coaching in Russland

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Im Porträt: PRO Management – Coaching in Russland

Jochen Kracht

Jochen Kracht

Jochen Kracht ist einer, den man kennt. Jedenfalls die Angehörigen der deutschsprachigen Business-Community in Moskau. Kracht ist CEO der Coaching-Agentur PRO Management, Mitbegründer des Wirtschaftsclubs Russland und aktiv im Deutsch-Russischen Forum.

Obendrein ist er Experte für Führungstraining und Verkaufsausbildung, Organisationsberatung und Geschäftsprozessoptimierung in Russland. Und er bietet erfolgreiche Management- und Vertriebstrainings an: Retail (Schwerpunkt Osteuropa), Sanierung/Restrukturierung, Coaching, Organisationsberatung, Geschäftsprozessoptimierung und Nachhaltigkeitsmanagement.

Schwerpunkt ist immer Russland. Ein Mann mit vollem Programm.

Von Haus aus ist Kracht Diplom-Pädagoge und Betriebswirt, Management- und Vertriebstrainer sowie Unternehmensberater. Nach Jahren in der Aus- und Weiterbildung war er ab Mitte der Neunziger in verschiedenen Führungspositionen im Retail tätig — immer operativ.

Seine thematischen Schwerpunkte sind der Aufbau von Handelsunternehmen in Osteuropa. Seit 2009 ist er zudem in der Organisationsberatung (Aufbau- und Ablauforganisation, Personalwesen), Geschäftsprozessoptimierung sowie die Sanierung und Restrukturierung russischer Handels- Unternehmen tätig. Eine weitere Spezialisierung liegt in der betrieblichen Aus- und Weiterbildung.

Durch die Tätigkeit in Management und Vertrieb und die Erfahrungen beim Aufbau von Strukturen in Osteuropa weiß Kracht, was es braucht, damit ein Unternehmen in dieser Weltregion rasch schwarze Zahlen schreibt. Heute nutzt er diese Erfahrung und unterstützt internationale Investoren mit seinem Team aus Management- und Vertriebstrainern in Russland.

Jochen Kracht, CEO, PRO Management:

„Jeder neue Kunde, jede Erfolgsstory beim Kunden, jedes neue Land, in dem wir mit unserem Team in Zentral- und Osteuropa unsere Trainingsqualität unter Beweis stellen, treiben mich an, für den Kunden und die Teilnehmer immer noch einen Schritt besser zu werden.“

Jochen Kracht. Coaching.
+7 495 978 32 46 / j.kracht@pro-ag.de
www.pro-management.group


10 häufigste Fehler der Chefs

Jochen Kracht, PRO Management | Fehltage, Fluktuation und geringe Produktivität treiben die Unternehmenskosten in die Höhe. Die Ursache dafür sehen Experten aber nicht bei den Mitarbeitern — sondern im Management.

Wir sagen Ihnen, wie Sie Fehler vermeiden können:

1. Es wird nicht offen kommuniziert
Die Kollegen reden zu wenig miteinander. Führungskräfte schieben als Grund oft das Tagesgeschäft und mangelnde Zeit vor. In der Realität ist jedoch oft Unbehagen oder der Mangel an Know-how bezüglich angemessener Gesprächsführung der wahre Grund.

2. Druck wird an Mitarbeiter weitergeleitet
Der aufgrund der anspruchsvollen Wettbewerbsbedingungen entstehende Druck schlägt ungefiltert auf die Mitarbeiter durch. Anstatt miteinander an Lösungen zu arbeiten, wird gegeneinander gearbeitet. Das fordert von allen Beteiligten sehr viel Kraft. Angemessen ist es, ressourcenschonend mit den Herausforderungen umgehen zu lernen.

3. Zu wenig Interesse am Menschen
Führungskräfte haben meist sehr wirksame Erfolgsstrategien. Doch die funktionieren in der Zusammenarbeit mit Menschen oft nicht. Chefs sind häufig der Auffassung, alles alleine schaffen zu können. Spannungen und nichtkonstruktives Miteinander sind vorprogrammiert. Daraus können permanente Überlastungsgefühle sowie Unzufriedenheit auf beiden Seiten resultieren, die zu Gesundheitsproblemen und möglicherweise zu innerer Kündigung führen können. Das kann im schlimmsten Fall auch wirtschaftliche Probleme führen.

4. Nicht offen für Ideen und Optimierungsvorschläge
Wenn Mitarbeiter regelmäßig auf taube Ohren stoßen, machen sie irgendwann zu und bringen sich nicht mehr ein. Resignation und innere Kündigung ist die Folge.

5. Zu wenig Anerkennung
Regelmäßiges Lob fehlt. Vor allem Leistungsträger sehen keinen Sinn für ihre Anstrengungen, wenn ihre Leistung nicht wertgeschätzt wird.

6. „Für meine Meinung interessiert sich keiner“
Viele Mitarbeiter sind der Auffassung, ihre Meinungen hätten kein Gewicht. Häufig ist mangelnde Wertschätzung der Führungskraft der Grund.

7. Kein konstruktives Feedback
Jeder Beschäftigte will einen guten Job machen. Hierfür jedoch benötigt er den Vorgesetzten zur Standortbestimmung. Die dafür auch erforderliche konstruktive Kritik scheuen Vorgesetzte aber oft.

8. Zu wenig Zeit für Mitarbeiter
Da Führungskräfte zu sehr mit ihren eigenen Themen und Arbeitsaufgaben beschäftigt sind, bekommen Mitarbeiter viel zu wenig Rückmeldung zu ihrer eigenen Arbeit.

9. Persönliche Entwicklung wird nicht gefördert
Wenn sich niemand für den Menschen interessiert und dem Mitarbeiter keine persönlichen Entwicklungsziele in Aussicht gestellt werden, wird der Beschäftigte unzufrieden. Die Folge: Er sucht nach einem passenden Job in einem anderen Unternehmen oder resigniert. Gezielte Förderung vermindert Abwanderungstendenzen erheblich.

10. Die Aufgabe passt nicht zur Person
Menschen erzielen dann Höchstleistungen, wenn sie das machen können, was ihnen Freude macht. Das Unternehmen muss ein Umfeld aktiv bereit stellen, damit sich die Mitarbeiter entfalten und wohl fühlen können. Auch müssen die Erwartungen an den Mitarbeiter jeder Zeit klar sein.

Jochen Kracht, Coaching
+7 495 978 32 46 / j.kracht@pro-ag.de
www.pro-management.group


Fördern und fordern!

Jochen Kracht, PRO Management | Führungsstärke ist weder angeboren noch ein Geheimnis. Sie ist erlernbar — man muss es nur wollen.

Gibt es die geborene Führungskraft?

Wenn es um Mitarbeiterführung geht, setzen manche Chefs auf Autorität, andere versuchen es kumpelhaft – und wieder andere wissen gar nicht, wie sie mit ihren Mitarbeitern umgehen sollen. Bei der Führung von Mitarbeitern sind viele Fertigkeiten gefordert, die nur die wenigsten von Hause aus mitbringen.

Wer richtig führen will, muss neben der hohen fachlichen Kompetenz eine ganze Reihe von weiteren Fertigkeiten beherrschen: Kommunikationstechniken und Menschenkenntnis sind dabei genauso gefragt wie etwa Kenntnisse in Projektmanagement oder Personal- und Arbeitsrecht. Und das muss jeder erst einmal lernen. Niemand ist als Führungskraft geboren worden. Wer heute in einem Unternehmen Personalverantwortung trägt, hat in der Regel vor allem große Sachkompetenz unter Beweis gestellt. Der Einsatz von Führungsstrategien und -techniken ist dagegen für die meisten Manager zumindest beim Start in ihre neue Aufgabe noch unbekanntes Terrain.

Kann ich Führungstechniken erlernen und wenn ja, wie?

Es gibt aber für jede Anforderung die passenden Führungsinstrumente, die jeder Manager kennen und beherrschen sollte. Nur so können Führungskräfte aktiv Veränderungen herbeiführen und den Mitarbeitern die nötige Sicherheit bei ihrer täglichen Arbeit geben.

Beispielweise muss jemand in einer leitenden Funktion wissen, wie man konstruktiv auch kritische Themen anspricht oder erfolgreiche Erwartungs- und Zielvereinbarungsgespräche führt. Nur so lässt sich sicherstellen, dass sich die Mitarbeiter in ihrer Rolle nicht über- oder unterfordert fühlen.

Welche Vorteile hat eine einheitliche Führungsphilosophie?

Ein bewusster Führungsstil motiviere das Team und ist Basis für optimale Resultate. Wichtig sei dabei vor allem, dass die Führungsphilosophie innerhalb eines Hauses einheitlich ist. Denn wenn in einem Unternehmen verschiedene Managementkulturen vorherrschen, kann das schnell für Verwirrung sorgen.

Um solche Fehler zu vermeiden, führen beispielsweise namhafte Unternehmen Managementtrainings mit externen Profis durch. Mit Hilfe dieser externen Experten lässt sich dabei feststellen, dass zum Beispiel an verschiedenen Standorten bedingt durch Fusionen und Übernahmen die unterschiedlichsten Führungsstile praktiziert werden.

Dann müssen erst einmal einheitliche Führungsgrundsätze formuliert werden, denn häufig sind die persönlichen Erfahrungen mit Führungsverantwortung bei den einzelnen Mitarbeitern sehr unterschiedlich. Manche der Führungskräfte können langjährige Erfahrung vorweisen, während andere Kollegen ganz neu in der Verantwortung stehen.

Häufig zeigen auch Mitarbeiterbefragungen, dass das Führungsverhalten mitunter bemängelt wird. Meisten wird kritisiert wurde, dass eine genaue Definition der Leistungserwartungen fehlte.
Häufig wünschen sich die Teams regelmäßige Standortbestimmungen, eine bessere Kommunikation und mehr Informationen sowie eine bessere Personalentwicklung.

Um Abhilfe zu schaffen, kam hier ein Führungskräfte-Training zum Einsatz. Ziel war es, alle Führungskräfte so zu schulen, dass sie sich thematisch auf einem Niveau bewegen. Gleichzeitig wurden speziell auf die Anforderungen des Unternehmens zugeschnittene Führungsgrundsätze entwickelt werden, um künftig einen Leitfaden zu haben, an dem sich alle Mitarbeiter orientieren können.

Wie wichtig ist die Integration des Managements in solche Trainings?

Besonders wichtig ist es, dass solche Trainings top-down durchgeführt werden und sowohl die Philosophie als auch die Führungs-Tools identisch für alle Hierarchieebenen sind. Die Mitarbeiter sind deutlich motivierter, wenn von Anfang an klar ist, dass die Maßnahmen zur Personalentwicklung von ganz oben mitgetragen werden.

Die Mitarbeiter sehen, dass es dem Unternehmen samt Top-Management wirklich ernst ist – und dass das Engagement jedes Einzelnen wertgeschätzt wird.

Wie wichtig sind Praxisphasen während des Trainings?

Praxisphasen sind wichtig. Die Praxisphasen helfen dem Teilnehmer in typischen Situationen für die Praxis und geben Sicherheit für den Arbeitsalltag. Dann muss er das Gelernte zeitnah umsetzen. Nur so verändert man Verhalten nachhaltig: „Der Mensch lernt nur durch eigene Erfahrungen“.

Wie stehen diese Punkte nun im Zusammenhang zu dem Thema „Fördern und Fordern?“

Wenn die Teilnehmer in Rahmen dieser Trainings ihre eigenen Stärken und Schwächen erkennen, dann haben Sie auch die Chance sich gezielt weiter zu entwickeln. Zum Beispiel können Vertriebsmitarbeiter lernen, ihre Kundenansprache ganz gezielt auf den Kunden abzustellen. Durch dieses sogenannte situative Verkaufen unter Beachtung der persönlichen Stärken steigert sich nicht nur der Verkaufserfolg, sondern man erreicht auch eine Kundenansprache auf Augenhöhe.

Dabei reicht das Spektrum von der korrigierten Telefonansprache bis zur verfeinerten Gesprächsführung vor Ort. So hilft das Training den Unternehmen einerseits, kostspielige Fehler zu vermeiden und andererseits die Arbeitsergebnisse der Mitarbeiter noch weiter zu verbessern.

Dann sichern gut ausgebildete Mitarbeiter im unternehmerischen Wettbewerb einen Vorteil.

Jochen Kracht, Coaching
+7 495 978 32 46 / j.kracht@pro-ag.de
www.pro-management.group

 

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