Europäische Russlandpolitik

Der Rat der Europäischen Union hat die wegen der Ukraine-Krise verhängten Sanktionen gegen russische Personen und Organisationen bis März 2018 verlängert.

„Wir werden Nord Stream 2 nicht auf Eis legen“, sagte OMV-Konzernchef und AHK-Präsident Rainer Seele am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in Moskau.

Im Ukraine-Konflikt hat Wladimir Putin seine Bereitschaft zur Ausweitung einer UN-Mission signalisiert. Sigmar Gabriel will dafür die Sanktionen lockern.

Die dänische Regierung hat einen Gesetzentwurf vorbereitet, nach dem das Außenministerium den Bau der Ostseepipeline Nord Stream 2 verbieten könnte.

Was macht die neuen amerikanischen Sanktionen gegen Russland, jenseits der Frage nach der Sinnhaftigkeit von Sanktionen insgesamt, so kritikwürdig?

In einem FAZ-Beitrag kommentiert Historiker Gregor Schöllgen die US-Sanktionen gegen Russland. Er spricht von einem „Handelskrieg“ zwischen USA und EU.

Der Europäische Rat hat die Russland-Sanktionen wegen illegaler Lieferung von Siemens-Turbinen auf die Krim um drei russische Unternehmen erweitert.

Die USA fordern seit der Jahrtausendwende den Bau eines Raketenabwehrschirms über dem europäischen NATO-Territorium. Deutschland verhinderte dies jahrelang.

Die Sanktionen gegen die Russische Föderation, den Iran und Nordkorea sind nur der vorläufige Höhepunkt einer Reihe von Zumutungen durch die USA.

Der deutsche Automobilhersteller Volkswagen ist das beliebteste Unternehmen in Russland. Danach folgen Rolex, Canon, Bosch, Microsoft, BMW und Rolls-Royce.

Wird die EU gegen Amerika opponieren? Der Osteuropa-Historiker Alexander Rahr kritisiert die neuen US-Sanktionen gegen Russland, Norkorea und den Iran.

Gestern hat das US-Repräsentantenhauses neue Sanktionen gegen Russland beschlossen. Nun drohen Russland und die EU-Kommission mit einer Gegenreaktion.