Gesellschaft

Artikel über die Gesellschaft, Kultur und Mentalität in Russland

Namenlos ragte ein Berg an der Spitze des Kurai-Kamms im Altaigebirge in den Himmel empor. Nun überreicht der Gouverneur dem Gazprom-Chef ein Geschenk.

Russland will als Gastgeber der WM 2018 seine Stadien mit traditionellen Klängen füllen und setzt dabei auf die Rhythmen des Schlaginstruments Loschki.

Am 8. März, dem internationalen Frauentag, stürmten Feministinnen den Kreml. Die Frauen protestierten gegen die Männerdominanz in der russischen Politik.

Der Duma-Abgeordnete Witalij Milonow (Einiges Russland) forderte medienwirksam einen Boykott des Eurovision Song Contest im Mai 2017 in Kiew.

30 Prozent der Befragten in Russland sind dagegen, dass Frauen eine politische Tätigkeit ausüben. Dies geht aus einer Umfrage des Lewada-Zentrums hervor.

Die russische Behörde für Medienaufsicht bekämpft Selbstmord-Gruppen für Kinder und Jugendliche in sozialen Netzwerken wie VK oder Instagram.

Nach jahrelangem Bittgesuch soll die Isaakskathedrale 50 Jahre lang kostenlos der Russisch-Orthodoxen Kirche zur Verfügung gestellt werden.

Einer aktuellen Studie zufolge gingen 2016 Autofahrern in Moskau aufgrund von Stau zu Stoßzeiten durchschnittlich knapp vier Tage verloren.

Mindestens 20 Regionen in Russland haben einen kritischen Mangel an HIV-Medikamenten. Die russischen Regionen müssen sich noch bis April 2017 gedulden.

Russlands Regierung erhöht das Budget für die Fußball-WM 2018 im eigenen Land um 19 Mrd. Rubel. Die Mittel kommen direkt aus dem föderalen Staatshaushalt.

In den nächsten drei Jahren investiert Russland etwa 20 Milliarden Rubel für den Kauf von antiretroviralen Arzneimitteln für HIV-Infizierte.

Der eigentliche Todesstoß des Sowjetimperiums waren weniger „Perestroika“ und „Glasnost“ als der Einmarsch der Roten Armee in Afghanistan.