Industrie

Nachrichten zur Industrie in Russland

Wegen der EU-Sanktionen gegen Russland und der Rezession hat BMW beim Bau eines Werks in Kaliningrad auf die Bremse gedrückt. Dies könnte sich nun ändern.

In Almaty, Kasachstans größter Stadt, wurde die erste Filiale des schwedischen Modeunternehmens Hennes & Mauritz (H&M) des Landes eröffnet.

Tom Tailor kündigte an, ab 2017 Kleidung teilweise in Russland zu produzieren. Werden auch andere Unternehmen aus der Leichtindustrie lokalisieren?

Die russische Siemens-Tochter "Siemens Transformatoren" liefert Ausrüstung an das Vereinigte Institut für Kernforschung in Dubna bei Moskau.

Russland wirbt um eine Lokalisierung der Produktion in Russland. Dabei geht es um Zara, Nike, Finn Flare, Incity, Uniqlo, Acoola, Sportmaster und Decathlon.

Der Elektroautohersteller Tesla ist auf der Suche nach Räumlichkeiten für ein eigenes Büro, einen Showroom und Service-Zentren in Moskau und St. Petersburg.

Der russische Autobauer AwtoWAS startete den Verkauf des Lada Vesta in Deutschland. Über 200 Pkw wurden bisher zum Verkauf nach Deutschland geliefert.

Ein neues Mercedes-Werk entsteht in der Region Moskau. Gouverneur Andrei Worobjow hat heute einen entsprechenden Investitionsvertrag unterzeichnet.

Die deutsche Unternehmensberatung Roland Berger unterstützt den russischen Autobauer Kamaz bei einer "Transformation des Qualitätsmanagements".

In den nächsten drei Jahren investiert Russland etwa 20 Milliarden Rubel für den Kauf von antiretroviralen Arzneimitteln für HIV-Infizierte.

Offenbar leidet die deutsche Maschinenfabrik Berthold Hermle AG an den EU-Sanktionen gegen Russland. Das Investitionsprojekt in Uljanowsk kommt kaum voran.

Das deutsche Familienunternehmen Viessmann eröffnet eine Fabrik in der Sonderwirtschaftszone Lipezk. Die Investition beträgt 15,5 Millionen Euro.