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Schaden durch illegalen Holzschlag in Russland

Der Schaden durch illegalen Holzschlag in Russland überstieg im vergangenen Jahr 11 Mrd. Rubel (ca. 172 Mio. Euro). Dies berichtet Gazeta.ru.

Wie der russische Umweltminister Sergej Donskoj berichtet, wurden 2016 rund 52.400 Fälle registriert. In den letzten drei Jahren überstieg der Schaden durch illegal abgeholzten Wald 30,8 Mrd. Rubel (ca. 480 Mio. Euro) mit einem Gesamtvolumen von 4,1 Mio. Kubikmeter Holz. Am stärksten sind Wälder in Irkutsk betroffen. Die illegalen Holzlieferungen gehen meist nach China.

Allerdings ist China auch der größte Abnehmer von legalem Holz aus Russland. Nach Angaben der Organisation Lesprom Network hat Russland 2016 rund 12,76 Mio. Kubikmeter Rohholz nach China geliefert. Dies entspricht 64 Prozent aller russischen Rohholz-Exporte. Ebenso wurden 14,5 Mio. Kubikmeter Sägeholz (53 Prozent aller Lieferungen) in die Volksrepublik China exportiert.

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