Nahrungsmittel

Laut der Suchmaschine Yandex ist die Anzahl von Online-Bestellungen bei Restaurants in Russland angestiegen. Dies hängt mit dem kalten Sommer zusammen.

Der deutsche Landwirt Stefan Dürr und seine russische Agrar-Holding EkoNiva wollen Marktführer in Russland werden. Die Milchproduktion soll erhöht werden.

Der Eigentümer des slowenischen Waffenproduzenten Arex, Ivan Kralj, plant gemeinsam mit russischen Partnern eine Kaviar-Produktion für rund 60 Mio. Euro.

Die Nestlé-Tochtergesellschaft Purina PetCare will ihre Tierfutter-Fabrik im russischen Kaluga ausbauen. Der Konzern will dazu 156 Mio. Euro investieren.

Die bayerische Krones AG liefert eine Brauanlage im Wert von rund 30 Mio. Euro an den russischen Alkoholproduzenten Tatspirtprom in der Republik Tatarstan.

Das deutsche Unternehmen Saria Bio-Industries aus Nordrhein-Westfalen erwägt die Eröffnung einer Futtermittel-Produktionsanlage in Russland bei Moskau.

Die deutsche Brauereigruppe Radeberger eröffnet ein Restaurant im Einkaufszentrum „Afimall City“ in Moskau City mit „typisch deutscher Küche“.

2016 exportierte Russland landwirtschaftliche Erzeugnisse im Wert von 17 Mrd. US-Dollar. Russland soll zum Netto-Exporteur von Nahrungsmitteln avancieren.

Die Russische Föderation ordnet ein Einfuhrverbot von Geflügelwaren aus der EU an. Grund hierfür sei der erneute Ausbruch der Vogelgrippe in Westeuropa.

Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt reiste am 26. und 27. Juli nach Moskau, um mit den russischen Ministern über das Lebensmittel-Embargo zu sprechen.

Die Einfuhr und Züchtung von genetisch veränderten Organismen (GVO) ist ab 2017 in Russland unter Strafe verboten. Bio-Bauern könnten davon profitieren.

Russland hat seine Gegensanktionen auf westliche Lebensmittel gelockert. Zutaten für Babynahrung dürfen bald wieder eingeführt werden.