Finanzwirtschaft

Nachrichten zur Finanzwirtschaft in Russland

Die B&N Bank, die zwölftgrößte Bank Russlands, hat gestern die Zentralbank um Unterstützung durch den Fonds zur Konsolidierung des Banksektors gebeten.

Unter dem Präsidenten Schawkat Mirsijojew öffnet sich Usbekistan dem Währungsaustausch und wirkt damit der wirtschaftlichen Isolation entgegen.

Russlands Zentralbank lehnt Kryptowährungen und ICOs aufgrund der damit verbundenen hohen Risiken vorerst ab. Im Herbst soll ein neuer Gesetzentwurf folgen.

Die russische Großbank Otkritie ist ins Straucheln geraten. Um sie vor dem Kollaps zu schützen, will die Zentralbank einen Teil des Geldhauses übernehmen.

Vor drei Jahren klagten die österreichische Erste Group und Raiffeisen Bank International (RBI) über Probleme in Osteuropa. Nun hat sich das Blatt gewendet.

Das Internet-Unternehmen Yandex und die Sberbank bilden ein Joint-Venture und investieren 850 Mio. Euro in Russlands Amazon-Alternative Yandex.Market.

Die russischen Wirtschaftsprüfer Rusaudit und Rosexpertisa wollen fusionieren, um mit den Big Four Deloitte, PwC, Ernst & Young und KPMG zu konkurrieren.

Das höchste Kreditinstitut Russlands hat der Jugra-Bank am 28. Juli 2017 ihre Lizenz entzogen. Die Eigentümer der russischen Bank wehrten sich zunächst.

Ein Unternehmer erfindet eine Krypto-Währung, die abhängig vom Fleischpreis ist. Sie ist Russlands Alternative zum Bitcoin und anderen digitalen Währungen.

Russland diskutiert ein Gesetz zur Regulierung von Initial Coin Offerings (ICO). Das Finanzmodell für Kryptowährungen soll Russlands Wirtschaft ankurbeln.

Die Bank Jugra, die nach Vermögenswerten zu den 30 größten Banken Russlands gehört, ist laut Zentralbank in einer „instabilen finanziellen Situation“.

Annett Viehweg räumt ihren Platz als Russland-Chefin der Deutschen Bank. Borislaw Iwanow-Blankenburg soll zum Nachfolger ernannt werden.