Automobilindustrie

Der russische Automobilmarkt erholt sich nach der Krise. Die Konjunktur zieht an und die staatlichen Förderprogramme zeigen Wirkung.

Das deutsch-russische Automobil-Joint-Venture Daimler-Kamaz Rus hat auf der Comtrans-Messe in Moskau seine positiven Halbjahresergebnisse präsentiert.

Russlands Behörden haben aufgedeckt, wie Zulieferer von gefälschten Autoersatzteilen ohne teure Prüfungen illegal an Sicherheitszertifikate gelangen.

Die Volkswagen Group Rus hat innerhalb von 10 Jahren über 1,3 Millionen Autos in Russland produziert, davon 1,1 Millionen Fahrzeuge im VW-Werk in Kaluga.

Das US-amerikanische Mietwagen-Unternehmen Hertz zieht sich nach 20 Jahren aus Russland zurück. Die Konkurrenz aus der Carsharing-Branche ist zu stark.

Der Trend zu alternativen Antrieben macht auch vor Russland nicht halt. Russische OEM testen Elektromobile und Hybridantriebe sowie autonomes Fahren.

Im europäischen Vergleich ist der russische Automarkt im Juli an Spanien vorbeigezogen und hat dank gestiegener Verkaufszahlen den fünften Platz belegt.

Die russische Daimler-Tochtergesellschaft Mercedes-Benz Manufacturing RUS (MBMR) plant die Ausbildung von Fachkräften im Gebiet Moskau.

Wie aus neuen Zahlen der Association of European Businesses (AEB) hervorgeht, ist der russische Automarkt im Juli 2017 um 18,6 Prozent gewachsen. 

Der Reifenproduzent Nokian Tyres aus Finnland hat seine Gewinnprognosen angehoben. Das hängt auch mit der Erholung der russischen Wirtschaft zusammen.

Der Lada-Hersteller AwtoWAS will bis Ende 2018 mehr als 8.000 Stellen streichen. Der Gewerkschaft waren deutlich geringere Kürzungen angekündigt worden.

Der russische Fahrzeugbauer KAMAZ und der deutsche Autohersteller Daimler planen offenbar die Unterzeichnung eines Sonderinvestitionsvertrags in Tatarstan.