Jens Böhlmann

ist seit September 2016 Leiter der Kontaktstelle Mittelstand beim Ost-Ausschuss der deutschen Wirtschaft.Davor war er zehn Jahre bei der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer in Moskau tätig, zuletzt als Leiter der Abteilung Public Relations und Governmental Relations.

Artikel von: Jens Böhlmann

Nicht nur in Russland ist man weiter in der Nutzung digitaler Technologien als in Deutschland. Im gesamten Baltikum funktioniert E-Government hervorragend.

Ganz oft wird in Russland Qualität durch Quantität ersetzt und die Preisbildung orientiert sich eher an der benötigten Menge Geldes als dem Markt.

Der US-Senat hat neue Sanktionen gegen Russland und den Iran umgesetzt. Das Besondere: Die Strafen wurden nicht mit der Europäischen Union abgestimmt.

Wie ein russisches Sprichwort sagt, wird Initiative oft bestraft. Viele russische Arbeitnehmer agieren deshalb nach dem Motto: möglichst nicht auffallen.

Die meisten deutschen in Russland produzierenden Firmen griffen aus Mangel an Alternativen zur Selbsthilfe „züchteten“ sich ihre Lieferanten selbst.

Früher galt: Sowjetmacht plus Elektrifizierung gleich Kommunismus. Heute gilt: Modernisierung der Wirtschaft plus Diversifizierung gleich Zukunftsfähigkeit.

Willkommen bei der neuesten Ausgabe der Ost-Ausschuss-Kolumne auf Ostexperte.de. Heute zum Thema Lokalisierung: „Wir alle hier sind russische Produzenten“

Der Begriff des Handwerkers ist in Russland ein gänzlich anderer. Eine der deutschen Berufsausbildung vergleichbare gibt es eigentlich nicht.

Die Gemengelage aus Wirtschaftskrise, Rubeldevaluation und Sanktionen hat in Russland zu unterschiedlichsten Formen des Protektionismus geführt.

Mehr als 5.000 deutsche Unternehmen arbeiten in Russland. Über 90 % sind Mittelständler. Was braucht man, um in Russland wirtschaftlich erfolgreich zu sein?