Alexander Rahr

Alexander Rahr

wurde 1959 in Taipeh in der Republik China (Taiwan) geboren. Der Politologe, Osteuropa-Historiker, Unternehmensberater und Publizist gilt bei deutsch- und russischsprachigen Medien als renommierter Experte für geostrategische Fragen.

Seit 2015 ist Rahr stellvertretender Vorsitzender des Verbandes der Russischen Wirtschaft in Deutschland e.V. und Senior Berater von Gazprom Brüssel. Zuvor war er drei Jahre lang Senior Advisor der Wintershall Holding GmbH sowie Berater des Präsidenten der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer (AHK).

Rahr ist Mitglied des Petersburger Dialogs. Er ist zudem Programmdirektor des Deutsch-Russischen Forums und Co-Vorsitzender des Arbeitskreises Lissabon-Wladiwostok, einer Initiative der deutschen Wirtschaft. Er ist Mitglied des russischen Clubs Waldai und des ukrainischen Netzwerkes Yalta European Strategy (YES). Bis 2012 leitete er das Berthold-Beitz-Zentrum für Russland/Eurasien in der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik.

Er ist zudem Verfasser zahlreicher Bücher über Russland. Rahr ist auch Chefredakteur des Meinungsportals Russlandkontrovers.de. Seit 2003 ist er Träger des Bundesverdienstkreuzes.

Artikel von: Alexander Rahr

Russlands Präsident Putin geht mit einem Friedensvorschlag auf die Ukraine zu. Kiew lehnt den Vorschlag ab und setzt auf Unterstützung aus den USA.

Die USA greifen im Nordkorea-Konflikt nicht ein. Eine Lösung des Konflikts kann nur in Kooperation mit den nichtwestlichen Großmächten gefunden werden.

Zweifelsohne hat sich Bundeskanzlerin Angela Merkel von der Russlandpolitik ihrer Vorgänger – Helmut Schmidt, Helmut Kohl, Gerhard Schröder – entfernt.

FDP-Chef Christian Lindner schlägt in den sozialen Medien Hass entgegen. Keine Tageszeitung unterstützt seinen Vorschlag. Unverständlich, so Alexander Rahr.

Wird die EU gegen Amerika opponieren? Der Osteuropa-Historiker Alexander Rahr kritisiert die neuen US-Sanktionen gegen Russland, Norkorea und den Iran.