Klaus DormannVon

Außenhandel mit Russland im Fokus

  • Deutsche Russland-Exporte trotz Sanktionen um gut ein Viertel gestiegen
  • Kann der tiefe Einbruch der Exporte seit 2012 rasch aufgeholt werden?
  • Wie stark dämpfen die Sanktionen die Ausfuhr und das Wachstum der EU?
  • Neue Schätzungen von Ost-Ausschuss und Berlin Economics

In den ersten vier Monaten 2017 sind die deutschen Russland-Exporte nach Mitteilung des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft rund 27 Prozent höher gewesen als im Vorjahr. Dabei ist allerdings zu berücksichtigen, dass sie zuvor von 2012 bis 2016 um 43 Prozent eingebrochen sind. Gleichzeitig nahmen die gesamten deutschen Exporte weiter zu.

Russlands Anteil an den deutschen Warenausfuhren halbierte sich seit 2012 fast auf nur noch 1,8 Prozent. In der Rangliste der deutschen Abnahmeländer fiel Russland auf Platz 16 zurück. Wie sind die Aussichten für ein nachhaltiges Wachstum und eine baldige Erholung des Handels mit Russland?

Deutsche Ausfuhr nach Russland in drei Jahren um 43 Prozent eingebrochen

2012 erreichten die deutschen Exporterlöse in Russland mit rund 38 Milliarden Euro ihren bisherigen Höchststand. Sie hatten sich damit bei hohen Wachstumsraten der russischen Wirtschaft seit dem Jahr 2000 fast versechsfacht. 2014 begann dann der Ölpreiseinbruch – und führte zu zwei Jahren Rezession in Russland. Der Rubel wertete drastisch ab, Einfuhren aus Deutschland verteuerten sich für russische Kunden stark. Mit der Krimkrise wurden zudem gegenseitige Sanktionen verhängt.

Die deutschen Exporte nach Russland brachen ein. Innerhalb von nur drei Jahren sanken die Ausfuhrerlöse in Russland um rund 43 Prozent auf rund 22 Milliarden Euro im Jahr 2015. Erst 2016, als die Rezession auslief und Russlands Wirtschaft nur noch um 0,2 Prozent schrumpfte, konnte die deutsche Exportwirtschaft ihre Erlöse in Russland auf dem tief gedrückten Niveau stabilisieren (- 0,3 Prozent).

Chart: Ricardo Giucci, Woldemar Walter (Berlin Economics): Die ökonomische Wirkung der gegenseitigen EU-Russland-Sanktionen auf die EU; zweite Fassung, 30.05.2017

Die deutschen Exporte nach Russland brachen ein. Innerhalb von nur drei Jahren sanken die Ausfuhrerlöse in Russland um rund 43 Prozent auf rund 22 Milliarden Euro im Jahr 2015. Erst 2016, als die Rezession auslief und Russlands Wirtschaft nur noch um 0,2 Prozent schrumpfte, konnte die deutsche Exportwirtschaft ihre Erlöse in Russland auf dem tief gedrückten Niveau stabilisieren (- 0,3 Prozent).

Deutscher Außenhandel mit Russland in Milliarden Euro

Veränderung gegenüber Vorjahr in Prozent
 201220132014201520162017
Jan.-März
Deutsche Exporte38,135,8
(-6,0%)
29,2
(-18,4%)
21,6
(-25,9%)
21,6
(-0,3%)
6,3
(+32,2%)
Deutsche Importe42,841,2
(-3,6%)
38,3
(-7,1%)
30,1
(-21,5%)
26,5
(-12,1%)
8,4
(+35,1%)
Saldo-4.7-5,4-9,1-8,4-4,9-2,2

Quellen: Statistisches Bundesamt: Genesis-Datenbank; 26.06.2017; Ost-Ausschuss: Deutscher Osthandel legt eine Schippe drauf; Jahresergebnisse 2016; 01.03.2017

Nach Stabilisierung auf gedrücktem Niveau jetzt kräftiger Anstieg der Exporte

Der tiefe Einbruch seit 2012 muss berücksichtigt werden, wenn jetzt für 2017 von Steigerungen der deutschen Exporte nach Russland um gut ein Viertel berichtet wird. Laut Ost-Ausschuss waren die deutschen Lieferungen in den ersten vier Monaten rund 27 Prozent höher als im Vorjahr. Der Wert der deutschen Importe stieg sogar um rund 34 Prozent (Genaue Ergebnisse wurden bisher nur für die ersten drei Monate veröffentlicht; siehe Tabelle).

Der Ost-Ausschuss ist hinsichtlich der weiteren Erholung des bilateralen Handelsumsatzes zuversichtlich. Er glaubt, dass der Handel nicht nur 2017 zweistellig wachsen könnte: „10 Prozent und mehr halte ich für nachhaltig möglich“, sagte der Vorsitzende Wolfgang Büchele laut Handelsblatt Mitte Mai der Deutschen Presse-Agentur. Voraussetzung dafür sei allerdings, dass Ölpreis und Rubelkurs stabil blieben.

Zweifel an rascher Erholung der Exporte auf frühere Höhen

Es gibt viel aufzuholen bis das Niveau von 2012 wieder erreicht ist. Und ob unter Präsident Putin noch einmal Wachstumsraten erzielt werden, die für eine rasche Erholung der deutschen Exporte auf das 2012 erreichte Rekordniveau sorgen, erscheint nicht nur dem früheren Moskauer Spiegel-Korrespondenten Benjamin Bidder zweifelhaft. Bidder schreibt in einem Beitrag auf der Diskussionsseite „Russland kontrovers“ des deutsch-russischen Forums:

„Der Wiederanstieg des deutsch-russischen Handels ist vor allem der Erholung des russischen Binnenklimas geschuldet. Er verdeutlicht auch noch einmal, dass es nicht die Sanktionen gewesen sind, die Russlands Wirtschaft in die Rezession gedrückt haben, sondern der Ölpreisverfall ab der Jahreswende 2014/2015. Die Sanktionen sind unverändert in Kraft, dennoch zieht der Handel wieder an.“

Auch deutsche Firmenvertreter, so Bidder, seien sich mit dem früheren Finanzminister Kudrin einig, dass Russlands Wirtschaft tief greifende Strukturreformen mit einem Zurückdrängen der wuchernden Staatskonzerne und ein neues Geschäftsmodell brauche, um langfristig wieder ähnlich schnell zu wachsen wie andere BRICS-Staaten. Von Putin seien diese Schritte eher nicht mehr zu erwarten.

Russland 2016 nur noch auf Rang 13 der deutschen Handelspartner

In der Rangliste der deutschen Handelspartner ist Russland von 2012 bis 2016 sehr weit zurückgefallen, weil die deutschen Ausfuhren insgesamt weiter gestiegen sind, während die Ausfuhren nach Russland sanken. Von 2000 bis 2012 war das noch ganz anders gewesen. Während sich der Export nach Russland fast versechsfachte verdoppelte sich der gesamte Export nicht einmal.

Chart: Jutta Günther, Maria Kristalova, Udo Ludwig: Folgen der Sanktionen zwischen der EU und Russland für die deutsche Wirtschaft; Wirtschaftsdienst, Juli 2016

Das Statistische Bundesamt hat am 21. Juni aktualisierte Zahlen vorgelegt, wie stark sich die Anteile Russland an den deutschen Aus- und Einfuhren seit 2012 verringert haben.

Der Anteil der Ausfuhren nach Russland an der gesamten deutschen Warenausfuhr war 2016 (wie bereits 2015) mit 1,8 Prozent nur noch gut halb so hoch wie 2012 mit 3,5 Prozent. Russland lag 2016 nur noch auf Rang 16 der Abnahmeländer der deutschen Wirtschaft.

Bei den Einfuhren aus Russland war der Rückgang nicht ganz so stark. Unter dem Einfluss des Rückgangs der Importpreise für russisches Öl und Gas machte der Wert der deutschen Einfuhren aus Russland 2016 aber auch nur noch 2,8 Prozent der gesamten deutschen Wareneinfuhr aus, deutlich weniger als 2012 mit 4,7 Prozent. Russland lag in der Rangliste der Lieferanten der deutschen Wirtschaft 2016 damit auf Platz 13.

Ein- und Ausfuhren zusammen betrachtet erreichte Russland 2016 (wie bereits 2015) beim Handelsumsatz auch nur noch Rang 13.

Polen, die Tschechische Republik und Ungarn waren 2016 größere Kunden

Ein Vergleich des Außenhandels mit Ländern des früheren „Ostblocks“ zeigt die gesunkene Bedeutung Russlands. Mit Polen und der Tschechischen Republik setzt Deutschland längst deutlich mehr um als mit Russland. Der Handelsumsatz mit Polen ist inzwischen gut doppelt so hoch wie mit Russland. Ganz knapp hinter Russland folgt auf Rang 14 der deutschen Handelspartner schon Ungarn.

Sogar die deutschen Exporte nach Ungarn waren 2016 mit 22,8 Milliarden Euro etwas höher als die Exporte nach Russland (21,6 Milliarden Euro). Ungarn (rund 10 Millionen Einwohner) ist damit das dritte Land des ehemaligen „Ostblocks“, in das Deutschland mehr exportiert als nach Russland (rd. 142 Millionen Einwohner). Der Wert der Ausfuhren in die Tschechische Republik übertraf den Wert der Ausfuhren nach Russland 2016 um rund 77 Prozent. In Polen waren die Erlöse deutscher Unternehmen mit 55 Milliarden Euro sogar gut 2,5 Mal höher als in Russland.

Welche Auswirkungen haben die gegenseitigen Sanktionen auf den Außenhandel und das Wirtschaftswachstum? Neue Schätzungen in einem Positionspapier des Ost-Ausschusses und einer Präsentation von „Berlin Economics“

Wie stark die gegenseitigen Sanktionen zum Rückgang der Exporte aus Deutschland und der EU nach Russland beitrugen und so das Wirtschaftswachstum in Deutschland und der EU dämpften, ist sehr umstritten. Ganz schwierig wird es, wenn man versucht, nicht nur die Auswirkungen der Sanktionen auf Deutschland und die EU zu schätzen, sondern die Auswirkungen auf ganz Europa (einschließlich Russland und Eurasische Union) zu beziffern.

Ost-Ausschuss-Positionspapier: Gesamtrechnung bleibt „spekulativ“

Angesichts des Jahrestags der Verhängung der Sanktionen vor drei Jahren im Juli 2014 und der aktuellen Pläne des US-Senats für eine Ausweitung der Sanktionen, hat der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft jetzt ein Positionspapier veröffentlicht, in dem er versucht, die bisherigen Folgen der Sanktionen für die deutsche und europäische Wirtschaft zu bilanzieren.

Er kommt zu folgendem Fazit:

„Insgesamt bleibt auch nach gründlicher Sichtung vorhandener Studien die Bestimmung der globalen Sanktionsfolgen für die Jahre 2014 bis 2016 und ihre zukünftigen Auswirkungen schwierig und von einer Reihe von Annahmen abhängig. Einige Effekte schwächen sich über die Jahre ab, weil Unternehmen neue Märkte entwickeln und Marktlücken anderweitig geschlossen werden. Andere Effekte potenzieren sich möglicherweise über die Jahre: Unterlassene Investitionen 2014 verursachen z. B. unterlassene Folgeinvestitionen 2015, 2016 usw.

Zudem sind uns bislang keine tiefgehenden Studien bekannt, die die Auswirkungen der Sanktionen auf Russland oder die Ukraine nachvollziehbar hochgerechnet haben. So bleibt eine volkswirtschaftliche Gesamtrechnung der Sanktionskosten und – folgen für ganz Europa einschließlich Russlands und der Länder der Eurasischen Union weiter spekulativ.

Dennoch erlauben die erwähnten Studien, Teilrechnungen und Schätzungen die Aussage, dass die Sanktionslasten und negativen Wirtschaftseffekte inzwischen in ihrer Gesamtheit für die EU, Russland und die Nachbarländer seit 2014 zusammengenommen mindestens einen sehr hohen zweistelligen, wenn nicht bereits einen dreistelligen Milliarden-Euro-Betrag erreicht haben.

Festhalten lässt sich ebenfalls, dass alle beteiligten Sanktionsländer unter der gegenwärtigen Situation wirtschaftlich leiden und damit derzeit in einer „Lose-Lose-Situation“ gefangen sind.“

„Berlin Economics“: Nur 4 bis 7 Milliarden Euro weniger BIP in der EU; andere Studien überschätzen Dämpfung des Wachstums durch Sanktionen

Das Beratungsunternehmen „Berlin Economics“ hat jetzt eine „zweite Fassung“ einer Präsentation zu einer Studie veröffentlicht, die sich auf die Abschätzung der Sanktionsfolgen für die EU-Staaten beschränkt. Die Studie, die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie finanziert wurde, war am 30. Mai Vertretern des BMWi, des Auswärtigen Amts, der Wirtschaftsverbände, des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) sowie der Privatwirtschaft im BMWi präsentiert worden (Bericht von Berlin Economics).

Hinsichtlich der Auswirkungen der Sanktionen auf die deutsche Wirtschaft kommt Berlin Economics zu folgenden Schätzungen:

  • Die deutschen Warenexporte nach Russland sanken von 2013 bis 2016 insgesamt um rund 14 Milliarden Euro (rund – 39 Prozent).
  • Durch die Sanktionen verursacht wurden davon aber nur rund 3 bis 6 Milliarden Euro.
  • Das deutsche Bruttoinlandsprodukt fiel im Jahr 2016 durch diesen sanktionsbedingten Exportrückgang nur um rund 1 bis 2 Milliarden Euro niedriger aus. Es war damit nur 0,04 bis 0,07 Prozent niedriger als es ohne Sanktionen gewesen wäre.

Die Auswirkungen auf die gesamte EU veranschlagt Berlin Economics wie folgt:

  • Der EU-Export nach Russland ist 2016 (gegenüber 2013) um 47 Milliarden Euro gesunken
  • Der sanktionsbedingte Exportrückgang in 2016 beträgt 11 bis 20 Milliarden Euro (bzw. 23 Prozent bis 43 Prozent des gesamten Exportrückgangs)
  • Die negative Wirkung des sanktionsbedingten Exportrückgangs auf das EU-BIP in 2016 wird auf 4 bis 7 Mrd. Euro beziehungsweise auf 0,03-0,05 Prozent des EU-BIP geschätzt.

Zur „Plausibilität“ anderer Studien zu den Wirkungen der Sanktionen auf die EU-Wirtschaft meint Berlin Economics, die Studie des österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung WIFO, die im Dezember 2016 veröffentlicht wurde, sei hinsichtlich des sanktionsbedingten Exportrückgangs zwar plausibel.

Die WIFO-Schätzung der Wirkung auf das EU-BIP (18 Milliarden Euro) sei aber nicht plausibel. „Andere Studien“ schätzten die Wirkung der Sanktionen auf das EU-BIP sogar auf 33 Milliarden bis 90 Milliarden Euro, ein „Vielfaches“ des von Berlin Economics als „plausibel“ veranschlagten Maximalwertes von 7 Milliarden Euro.

Die sehr unterschiedlichen Ergebnisse der Studien zu den Sanktionswirkungen lassen vermuten, dass dazu noch erheblicher Forschungsbedarf besteht.

Zur Begründung, warum andere Studien die Sanktionswirkungen überschätzten, verweist „Berlin Economics“ insbesondere auf zwei Aspekte, die von anderen Studien nicht berücksichtigt würden:

Aspekt 1: „Anpassungsfaktor“

Die Unternehmen passen sich an die Sanktionen an. Sie suchen und finden neue Absatzmärkte. Es kommt zu einer „Export-Umlenkung“, die „Berlin Economics“ auf 50 Prozent des Exportrückgangs schätzt und von diesem abzieht.

Aspekt 2: „Importanteil“

Für die Herstellung der Produkte, die von EU-Ländern nach Russland exportiert werden, sind auch Importe aus Nicht-EU-Ländern erforderlich. Diese Importe müssen vom Exportwert abgezogen werden. Ihren durchschnittlichen Anteil an den EU-Exporten veranschlagt Berlin Economics auf der Basis von OECD-Angaben aus dem Jahr 2011 auf 28%.

Ricardo Giucci, Geschäftsführer von „Berlin Economics“, erläuterte bei einer Diskussion in der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik am 26. Juni die Ergebnisse der Studie. An der Veranstaltung der DGAP nahm auch Hanno Stöcker, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Deutsch-Russisches Wirtschaftsbundes, als Referent teil. Er lobte, so berichtet die DGAP, die Studie als geeignetes Mittel, um die Debatte zu versachlichen.

Die Wirkung der Sanktionen auf die deutsche Wirtschaft sei zwar überschaubar, die betroffenen Branchen und Betriebe litten jedoch ganz besonders darunter. Stöcker zeigte sich auch besorgt über die Auswirkungen auf das Investitionsklima und das grundsätzliche Vertrauen zwischen Handelspartnern in Deutschland und der EU einerseits und Russland andererseits. Zudem seien für Russland die Finanzsanktionen und das Einbrechen von Investitionen ein viel größeres Problem als der Rückgang des Handelsvolumens.

Ein schrittweiser Ausstieg aus den Sanktionen, wie von der Bundesregierung angestrebt, erscheine aus wirtschaftlicher Sicht möglich und sinnvoll, so Stöcker. Da Russland aber seine wesentlichen Verpflichtungen – einen echten Waffenstillstand und den Abzug russischer Truppen – nicht erfülle, sei ein Abbau der Sanktionen wenig wahrscheinlich.

Quellen und Lesetipps zum Außenhandel mit Russland und Sanktionswirkungen:

Außenhandelsstatistik:

Statistisches Bundesamt: Rangfolge der Handelspartner im Außenhandel, 21.06.2017

Ost-Ausschuss: Deutscher Osthandel startet mit viel Schwung ins Jahr 2017; 24.05.2017

Ost-Ausschuss: Deutscher Osthandel legt eine Schippe drauf; Jahresergebnisse 2016; 01.03.2017

Berlin Economics:

DGAP: Neue Studie zu den Russland-Sanktionen – Die Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft werden überschätzt; Bericht zur DGAP-Podiumsdiskussion mit Ricardo Giucci (Berlin Economics) und Hanno Stöcker (Deutsch-Russischer Wirtschaftsbund) am 26.06.2017; 01.07.2017

Ricardo Giucci, Woldemar Walter: Die ökonomische Wirkung der gegenseitigen EU-Russland-Sanktionen auf die EU; zweite Fassung, 30.05.2017; erste Fassung, 17.02.2017

Berlin Economics: Präsentation der 2. Fassung der Studie „Die ökonomische Wirkung der gegenseitigen EU-Russland-Sanktionen auf die EU“ im BMWi; 30.05.2017

Berichte und Kommentare zu den deutsch-russische Wirtschaftsbeziehungen:

German Foreign Policy.com: Deutsch-russischer Aufschwung; 23.06.2017

Thomas Fasbender: Dawaj, Dawaj! Tauwetter in den deutsch-russischen Handelsbeziehungen; mit Kommentar von Benjamin Bidder (SPON); Deutsch-Russisches Forum, Russland kontrovers, 12.06.2017

Sputniknews: Bosch: Gute Wachstumsperspektiven in Russland und Wunsch nach Sanktionsabbau; Interview mit Uwe Raschke; 09.06.2017

RT Deutsch-Interview: Klaus Mangold: Welt hat sich an Sanktionen gewöhnt; 7 Min., 02.06.2017

Handelsblatt: Büchele: Trotz Sanktionen – Handel mit Russland könnte zweistellig wachsen; 17.05.17

Klaus Dormann: Deutsch-russische Wirtschaftsbeziehungen im Fokus, 01.06.2016

Analysen/Studien zu Sanktionswirkungen:

Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft: Analyse zu drei Jahren EU-Russland-Sanktionen: Der Ost-Ausschuss sieht Chancen für Annäherung; Presseerklärung vom 29.06.2017 mit Positionspapier: „Schrittweise aus der Krise – Eine Bilanz des Ost-Ausschusses nach drei Jahren europäisch-russischer Wirtschaftssanktionen“; 29.06.2017

Mathias Brüggmann: Russland Sanktionen: Schaden in dreistelliger Milliardenhöhe; Wiwo, 28.06.17

Berlin Economics:

Ricardo Giucci, Woldemar Walter: Die ökonomische Wirkung der gegenseitigen EU-Russland-Sanktionen auf die EU; zweite Fassung, 30.05.2017; erste Fassung, 17.02.2017

WIFO-Studie:

Elisabeth Christen, Oliver Fritz, Gerhard Streicher (WIFO), Julian Hinz (Universität Kiel): Auswirkungen der Wirtschaftssanktionen der EU und Russlands auf Wertschöpfung und Beschäftigung in Österreich und der EU; Dezember 2016

Günther Oswald: Russland-Sanktionen vernichteten in Europa 400.000 Jobs; Der Standard, 05.01.17

Jürgen Klatzer: WIFO-Studie zu Russland-Sanktionen: “Extremszenario ist ausgeblieben”; kurier.at, 05.01.2017

Studie der Universitäten Leipzig und Bremen zu Folgen der Sanktionen für Deutschland:

Jutta Günther, Maria Kristalova, Udo Ludwig: Unmittelbare und mittelbare Folgen der Wirtschaftssanktionen zwischen der EU und Russland auf Produktion und Beschäftigung in Deutschland; in: Russland-Analysen Nr. 325, S. 20-24; 18.11.2016

Jutta Günther, Maria Kristalova, Udo Ludwig: Folgen der Sanktionen zwischen der EU und Russland für die deutsche Wirtschaft; Wirtschaftsdienst, Juli 2016

Sputnik: Neue Studie: Milliardenschaden für deutsche Wirtschaft durch Russland-Sanktionen; Armin Siebert: Sputnik-Interview mit Prof. Udo Ludwig (Universität Leipzig); Audio, 8 Min.; 23.11.2016

Klaus Dormann
Über den Autor

war von 1980 bis 2015 Mitarbeiter der volkswirtschaftlichen Abteilung der Ruhrgas AG und der E.ON SE.

 

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