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Der Korruption verdächtigten Bankern könnte bald die Ausreise aus Russland verweigert werden

Russische Banker, die des Diebstahls oder der Veruntreuung verdächtigt werden, könnten das Recht verlieren, ins Ausland zu reisen. Das sei am Dienstag bei einem Treffen Wladimir Putins mit der Chefin der russischen Zentralbank, Elvira Nabiullina, zur Sprache gekommen, heißt es auf der Kreml-Website. Der russische Präsident habe zugestimmt, den Vorschlag näher zu betrachten.

Nabiullina sagte, der Sturz von Banken sei meist eher durch kriminelle Taten als ökonomische Instabilität bedingt. „Es gibt Fälle, wenn sie (die Banker) stehlen“, sagte sie. Viele würden ins Ausland fliehen, aber „nur in Russland können wir sicher sein, dass sie bestraft werden.“ Putin stimmte laut Interfax zu, „es wäre besser, sie nicht entkommen zu lassen“.

Bereits jetzt gibt es Ausreisesperren für Schuldner

Banker wären dann nicht die einzigen Russen, denen Ausreisesperren drohen. Jeder mit mehr als 10.000 Rubel (156 Dollar) unbezahlter Bankgebühren, Alimente, Gebühren oder Steuern wird der russischen Gesetzgebung nach an der Ausreise gehindert, wenn ein Gläubiger vor Gericht Ansprüche gültig macht.

Was das heißen kann, haben auch deutsche Staatsbürger schon erleben müssen. Wir empfehlen dazu diesen Artikel aus der Moskauer Deutschen Zeitung von unserem Redakteur Thorsten Gutmann.

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