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Russische Airline: Aeroflot-Stewardessen klagen erfolgreich gegen Diskrimierung

Ein Moskauer Gericht hat am Mittwoch zugunsten mehrerer russischer Flugbegleiterinnen entschieden, die gegen Aeroflot geklagt hatten. Die russische Airline habe die Frauen diskriminiert, weil sie diese abgelehnt habe.

Nur “junge und schlanke“ Frauen könnten von der Airline auf beliebte und besser bezahlte internationale Flüge mitgenommen werden, hätten ihnen Unternehmensvertreter 2016 klargemacht, nachdem sie alle Flugbegleiterinnen fotografiert und gemessen habe.

Frauen mit Kleidergrößen ab 48 (entspricht etwa dem deutschen „L“ oder der Größe 42) seien nicht zugelassen. Dagegen hatten die Frauen geklagt. Aeroflot zeigte sich zufrieden mit der Gerichtsentscheidung: Man habe immerhin nicht Mitarbeiter aufgrund von Alter, Geschlecht oder Rasse diskriminiert.

Quellen: Vedomosti (RU), Guardian (EN), Moscow Times (EN)


Diese Meldung stammt aus dem Morgentelegramm der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer (AHK). Das Morgentelegramm ist ein exklusiver Newsletter der AHK mit einer kurzen Nachrichtenübersicht zur Wirtschaft in Russland.

Fotoquelle

Гагыдза, Aeroflot flight attendant, Size changed to 1040×585 px., CC BY-SA 3.0

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Die Deutsch-Russische Auslandshandelskammer (AHK Russland) ist die Interessensvertretung deutscher Unternehmen in Russland und russischer Unternehmen in Deutschland.

Ansprechpartner: Alexej Knelz, Leiter Abteilung Kommunikation.

 

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